
DIE GESCHICHTE HINTER CLEAR BEE
KLEINE IDEE. GROSSE VISION.
Wie aus einem Staubsauger, einem Fenster und einer verrückten Idee clearBee wurde.

2018
WIE ALLES BEGANN.
VON FREDDIE MERCURY ZU FLIEGENDEN ROBOTERN.
Es war 2018. Der Moment, der alles veränderte, begann nicht in einem High-Tech-Labor, sondern mit einer völlig berechtigten Frage meiner damaligen Partnerin:
„Warum muss ich eigentlich immer die Wohnung saugen? Du arbeitest den ganzen Tag von zu Hause, ich komme müde heim und muss den Staubsauger schwingen.“
Ich warf also pflichtbewusst den Staubsauger an. Doch schon
nach wenigen Minuten wurde mir klar: Die Gabe, wie Freddie Mercury im
Musikvideo zu „I want to break free“ grazil und voller Elan durch die
Zimmer zu tanzen, war mir schlichtweg nicht gegeben. Mein Unmut wuchs mit jedem Quadratmeter.

EINE technische LÖSUNG MUSSTE HER.
WO DAS TALENT AUFHÖRT, MUSS DIE TECHNIK ÜBERNEHMEN.
Also habe ich mich der Technik zugewandt. Die Staubsaugerroboter konnten die lästige Arbeit tatsächlich übernehmen.
Das Problem war gelöst – der Boden blieb sauber, ohne dass ich auch nur einen Finger rühren musste.


DIE FENSTER-KRISE.
„ALEXA, MOTIVIERE MICH …“
Doch dann kam der Tag, an dem ich aus dem Fenster schaute und dachte: Warum sieht das so dreckig aus? Ich recherchierte nach Lösungen für Fensterputz-Roboter.
Es gab sie – aber bis heute müssen die bestehenden Fensterputzroboter wie ein Baby von Fenster zu Fenster getragen werden.
"DAS IST SO WAS VON 1990, DASS MIR SCHLECHT WIRD."

SIE MUSS
FLIEGEN.
So kurios der Gedanke im ersten Moment auch war: Es gab keinen anderen logischen Weg.
Ein Fensterputz-Roboter macht nur dann Sinn wenn er sich selbst von Fenster zu Fenster bewegen kann.
Also muss er fliegen...
clearBee war geboren
UND MIT IHR UNSERE FIRMA FLYING4HOME.
Erste Konzepte
Was ist physikalisch möglich?
Eine Reihe von try and horror begann. Was war mögich? Was nicht?
Ein erfahrender Drohnenpilot war überzeugt:
„Jede drohne wird sich sofort an das Fenster saugen“
Und er sollte recht behalten. Jahrelang hatten wir tatsächlich immer wieder dieses Problem.
ERST
VERKAUFEN.
DANN
BAUEN.
Bevor einen einen einzigen Prototyp bauten, wollten ich wissen: Interessiert das überhaupt jemanden? Wir erstellten eine einfache Landingpage mit Renderings der Idee und einem Preis.
WÜRDE ÜBERHAUPT JEMAND AUF „KAUFEN“ KLICKEN?
Die Antwort kam schneller, als wir dachten – und sie war eindeutig ja.
DIE GEBURTSSTUNDE DES TEAMS.
VORHANG AUF FÜR NAVEEN.
Über die Landingpage meldete sich ein junger Typ namens Naveen. Er hatte keine Ausbildung im Produktdesign, aber er hatte etwas Wichtigeres: Neugier.
Er brachte sich 3D-Design im Selbststudium bei, nur um an dieser verrückten Idee mitzuarbeiten. Heute studiert er Künstliche Intelligenz um unserer Dohne die nötigen Navigationsfähigkeiten einzuhauchen.
„ICH WEISS ES EHRLICH GESAGT AUCH NOCH NICHT.“
clearBee SOLL EINES TAGES VÖLLIG AUTONOM DURCH DEINE WOHNUNG NAVIGIEREN.
Harte
Arbeit.
Viel
Schweiß.
Irgendwann wussten wie zumindest von 100 Ansätzen, dass sie nicht funktionieren.
"Werden wir es jemals schaffen?"
Letztendlich ist es nur ein Numbers Game.

DIE GESCHICHTE
DAVID GEGEN GOLIATH.
RESILIENZ SCHLÄGT BÜROKRATIE.
Als kleines Team ohne große Investoren im Rücken wurden wir oft als „zu klein“ abgetan. Ein Förderantrag wurde abgelehnt – während im selben Topf ein etablierter LKW-Hersteller Millionen für ein Projekt erhielt, das kaum innovativer war als unseres.
Wir hatten keine Lobby. Wir hatten nur unseren Willen, weiterzumachen.
450.000 €
INVESTIERTES EIGENKAPITAL
7 JAHRE
ENTWICKLUNG
„DAS IST PHYSIKALISCH UNMÖGLICH.“
Ingenieure, mit denen wir sprachen, waren sich einig: Der Luftstrom einer Drohne würde nie genug Saugkraft erzeugen, um zuverlässig an einer glatten Glasfläche zu haften und dabei noch zu reinigen. Aerodynamisch, sagten sie, sei das nicht lösbar.

