Medienkit & Downloads - clearBee

Teaser

Das smarte Update für die Fensterreinigung

clearBee ist das weltweit erste autonome Drohnensystem, das die Fensterreinigung im privaten Wohnbereich komplett selbstständig übernimmt. Sicher, streifenfrei und ohne Leiter. Entwickelt vom österreichischen Start-up Flying4Home, revolutioniert clearBee den Smart-Home-Markt und macht Schluss mit einer der unbeliebtesten Aufgaben im Haushalt.

„Alexa, sage der Drohne, putze mein Wohnzimmerfenster“ – was heute noch wie Utopie klingt, macht clearBee schon bald zur Realität.

Interview nach der Ausstrahlung eures DHDL Auftritts

Wie geht es euch, nachdem einige, eher negative, Videos von euch viral gingen?

Als Erster muss ich den Sender / die Produktionsfirma verteidigen!
Wir wurden von vielen angeschrieben: „Schweinerei, wie mit Gründern umgegangen wird!“

Das stimmt so einfach nicht. Niemand hat uns vor Ort schlecht behandelt, alle waren super nett.

Einzig der Cutter im Nachhinein hat die Dramaturgie vielleicht ein bisschen spitzer gezeichnet, als es sich im Studio angefühlt hat.

----------------------------------------------------------------------------------------

Wie meinst du das?


Naja, das ist ein Fall von: "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" Man hätte mit dem gefilmten Material auch eine ganz andere Geschichte erzählen können. Alles war nett gemeint: Ich habe den Löwen gesagt, dass ich den Wassertank kaputt getreten habe. Daraufhin hat mir Frau Ensthaler ihr Trinkglas gebracht. Das war ja alles gut gemeint. Wenn man dann in den Medien sieht, wie ich clearBee darin bade, denke ich, dass dem durchschnittlichen Fernsehzuseher schon klar ist, dass das nicht die geplante Funktion ist, sondern clearBee später in der Ladestation professionell und ohne "Sauerei" befeuchtet wird.

----------------------------------------------------------------------------------------
Wurdet ihr nur als Clickbait eingeladen, damit die Einschaltquoten hochgehen?

Auch das stimmt nicht. Ich habe nicht gewusst, dass ein lieferfähiges Produkt erwartet wird, weil ich die Sendung zuvor nie gesehen habe. Und die Produktionsfirma ist wohl davon ausgegangen. Dazu kamen noch ein paar klassische Vorführeffekte, was ebenfalls völlig normal ist.

Dass dann später im Schnitt die Dinge zugespitzt werden, ist auch verständlich. Die Leute wollen schließlich unterhalten werden. Dann muss sich später auch niemand darüber beschweren, wenn es so dargestellt wird. Und dass Menschen stärker auf negative Dinge reagieren, ist auch bekannt. Davon leben die Medien am Ende des Tages.

----------------------------------------------------------------------------------------

In den Szenen, die online gingen, war die Reaktion der Löwen auf euer Produkt ja schon teilweise regelrecht hysterisch, ist das echt?
Ich kann nur von mir sprechen. Die Kameras machen scheinbar etwas mit deinem Charakter. Wir wurden ja um die zwei Stunden gefilmt. Und ich habe das auch bemerkt. Da kommt ein Spieltrieb raus, da beginnst du ganz von selbst zu übertreiben. Das ist keine böse Absicht.

----------------------------------------------------------------------------------------

Frank Thelen hat euch ziemlich auseinandergenommen – wie bewertest du das?
Man muss genau hinhören: Er hat gesagt, „das ist die Zukunft, so werden wir in 10 Jahren Fenster putzen.“ Das ist für uns schon herrlich, wenn jemand so weit vorausdenken kann. Sonst hören wir meistens nur, dass man so ein Produkt nicht braucht, weil es das bisher eben auch nicht gab.

----------------------------------------------------------------------------------------


Er hat aber auch gemeint, ihr werdet nicht Teil davon sein.
Aber wäre nicht genau das schade? Wir haben uns so früh und so intensiv damit beschäftigt. Wir haben Patente, die Steuerung – da hängt viel mehr dahinter, als man sieht. Warum „darf“ so eine Erfindung nur aus China oder Amerika kommen? Oder nur von großen Konzernen? Ich denke, wenn es sein soll, wird sich ein Weg finden. Und so weit weg, wie es aussah, sind wir nicht.

----------------------------------------------------------------------------------------

In den sozialen Medien kam die Frage auf, wie ihr es überhaupt in die Sendung geschafft habt.

Eigentlich paradox, dass sich die Zuseher darüber beschweren. Das x-te No-Brainer-Produkt ist für die Löwen gut, da sie damit schnell Kohle machen können. Ein völlig neuartiges Produkt, das in der Wohnung schwebt und auf Sprachbefehle reagiert, dient eigentlich dem Zuseher und seiner Unterhaltung. Und das ist mal ausnahmsweise wirklich etwas Neues.

----------------------------------------------------------------------------------------

Aber der Sprachbefehl hat ja auch erst beim dritten Mal funktioniert.

Das war ein ganz normaler Sprachbefehl an Alexa – und wer eine Alexa besitzt, weiß, dass auch sie gute und schlechte Tage hat. Vielleicht war meine Stimme durch die Aufregung etwas verändert; das hat mit unserem Produkt selbst nichts zu tun.

----------------------------------------------------------------------------------------
Es kam der Vorwurf, dass ihr "seriösen" Produkten den Platz weggenommen habt.

Das ist kein guter Mindset. So sollten wir nicht denken, dass wir uns gegenseitig etwas wegnehmen. Das ist nicht der Weg zum Glück.

----------------------------------------------------------------------------------------

Q&A - Höhle der LÖWEN

  • Welche Form der Unterstützung habt ihr euch durch die Teilnahme an „Die
    Höhle der Löwen“ erhofft?

Ronald Lilleg-Staudenherz:

Die Investition wird von uns primär für das Marketing für
die Markteinführung benötigt. Aber abseits des Finanziellen sind die Löwen
schließlich auch interessante Menschen. Ich glaube inzwischen, dass materieller
Erfolg und der Mut, so stark in der Öffentlichkeit zu stehen, viel mit einer
tiefen Verbundenheit zur Welt zu tun haben. Gerade bei einem Produkt wie
unserem, das seiner Zeit scheinbar so weit voraus ist, braucht es genau diese
emotionale Verbindung, um es überhaupt erfolgreich auf den Markt zu bringen.
Und das fehlt uns „Laborratten“ im Entwicklerstudio meist ein bisschen.

----------------------------------------------------------------------------------------

  • Ronald, wie ist es Dir bei der Aufzeichnung vor den Löwen und den Kameras
    persönlich ergangen?

Puh, sagen wir es mal so: Ich hätte mich für cooler gehalten. In den drei Wochen vor der Aufzeichnung und
auch jetzt vor der Ausstrahlung habe ich mir manchmal gedacht: Diese 15 Minuten
Ruhm kosten mich nervlich sicher zwei Jahre Lebenszeit. Aber dann überwiegt
auch wieder die Dankbarkeit für die Persönlichkeitsentwicklung im Zeitraffer,
die so ein Ereignis auslöst. Denn im gleißenden Licht der Scheinwerfer zeichnet
sich der eigene Schatten schärfer ab, als man ihn je zuvor sehen konnte. Das
ist aufdeckend – aber auch, wenn man sich dem stellt, sehr heilsam.

----------------------------------------------------------------------------------------

  • Gab es einen bestimmten Löwen oder eine Löwin, auf den oder die ihr es
    von Anfang an besonders abgesehen hattet?


Ich ging völlig unvoreingenommen hinein, weil ich die Show bis kurz vor der
Aufzeichnung gar nicht kannte. Man baut sich im Vorfeld natürlich eine
abstrakte Vorstellung davon auf, welcher Typ Mensch als Investor zu uns coolen
Haufen passen könnte. Doch die Realität im Studio wirft ein ganz anderes Licht
auf die Löwen – und auf einen selbst. Ich habe eine fundamentale Sache völlig
falsch eingeschätzt, eine Art blinden Fleck in meiner Wahrnehmung. Ob uns
dieser Irrtum zum Verhängnis wurde oder uns gerade rechtzeitig die Augen
geöffnet hat, darf ich noch nicht sagen. Aber es war ein Moment absoluter
Hochspannung.

----------------------------------------------------------------------------------------

  • Ein Produkt zu entwickeln, das „seiner Zeit voraus“ ist, birgt immer das
    Risiko, dass der Markt noch nicht bereit dafür ist. Wie geht ihr mit
    dieser Ungewissheit um?

Tja, Einsamkeit wird über die Jahre zur Lebenskunst. Thomas Alva Edison hat mit seinem Nachbarn damals
vermutlich auch nicht über einen drohenden Blackout philosophieren können.

Mich würde es jedoch viel mehr quälen, wenn ich auf
Kickstarter die hundertste Herrenuhr oder bei Höhle der Löwen den hundertsten Sanitär- oder Kosmetikartikel
bringen, oder einfach nur irgendeinem Trend hinterherlaufen würde.

So kann ich wenigstens sagen: Ich bin der Melodie gefolgt,
die mir in die Seele gelegt wurde. Ob wir damit am Ende fliegen oder abstürzen,
ist dann gar nicht mehr so relevant.

----------------------------------------------------------------------------------------

  • Wie sehen die nächsten Schritte nach der Ausstrahlung aus und warum habt
    ihr euch für den Weg über Kickstarter entschieden?

Kickstarter ist für uns der ultimative Realitätscheck. Auf Amazon kann man sich hinter ein paar
Sternchen verstecken. Und im Regal im Supermarkt bist du unangreifbar. Aber
Kickstarter, da musst du dich wirklich deinen Kunden stellen. Nachdem wir uns
jahrelang als Entwickler im Studio eingegraben haben, wollen wir unser Produkt
jetzt gemeinsam mit einer globalen Community zum Leben erwecken. Die
Ausstrahlung ist der Startschuss – ab jetzt entscheiden die Menschen da
draußen, wie schnell die Zukunft beginnt. Und vor allem: ob wir uns diese
Innovation am Ende wieder von den großen Tech-Haien wegschnappen lassen, oder
eben diesmal nicht. Wir sind bereit.

----------------------------------------------------------------------------------------

  • Ohne zu viel zu verraten: War der Gang in die Höhle rückblickend die
    richtige Entscheidung für euch und euer Startup?

Menschlich darf ich das beantworten. Es gab einen Gänsehaut-Moment bei der Aufzeichnung. Als ich plötzlich erkannt habe, dass ich gerade das freieste Wesen im Raum bin. Man hat ja doch Projektionen auf reiche Menschen, dass sie freier wären oder mehr Möglichkeiten hätten. Aber da gabs einen Moment, wo klar war, wer gerade das freieste Wesen im Raum ist...

----------------------------------------------------------------------------------------

  • Wie ist die Idee entstanden, wer steht hinter dem Startup und welcher Moment hat euch zur Gründung inspiriert?

Hinter clearBee stecken im Moment Ronald, Naveen, Hammad, Dipankar und Sven sowie eine ganze Schar motivierter Freelancer.

Es begann mit einer Frage meiner damaligen Lebenspartnerin: Ob ich nicht mehr Hausarbeit übernehmen könne? Rasch wurde klar, dass mir die Fähigkeit fehlte, wie Freddie Mercury in seinem Video „I Want to Break Free“ durch die Wohnung zu schwirren. Eine männliche Lösung musste her – und so hatten wir zwei Wochen später einen Saug- und einen Wischroboter für den Boden.

Doch was war mit den Fenstern? Die verfügbaren Fensterputzroboter muss man bis heute wie ein Baby von Fenster zu Fenster tragen. Was soll das für ein Smart Home sein? „Alexa, motiviere mich, meinen Roboter herumzutragen“, oder was? Das ist doch sowas von 1990, dass mir schlecht wird.

Irgendwann wurde klar: Ein Fensterputzroboter macht nur dann Sinn, wenn er fliegen kann.

----------------------------------------------------------------------------------------

  • In welcher Branche seid ihr tätig und was zeichnet das Geschäftsmodell eures Startups aus?

Mit unserer Marke clearBee agieren wir an der Schnittstelle von Smart Home und Drohnen-Technologie. Unser Ziel ist einfach: echte „Zero-Effort“-Lösungen für den Haushalt.

Dafür setzen wir auf ein modulares System, das Kunden genau da abholt, wo sie stehen:

  • Für Drohnenbesitzer:  Wer bereits eine gängige Consumer-Drohne der Mini- oder Lito-Serie besitzt, verwandelt diese für geplante 299,00 € mit unserem Reinigungsadapter in einen fliegenden Fensterputzer.
  • Für Vollautonomie-Fans: Mit unserer automatischen Landestation – die den Roboter lädt und mit Reinigungsmittel versorgt – lässt sich das System für weitere geplante 249,00 € aufrüsten.
  • Für Neueinsteiger: Wer noch keine passende Drohne hat, kann ein kompatibles Modell direkt bei uns für geplante 399,00 € dazubestellen.

Der eigentliche Hebel für nachhaltiges Wachstum ist aber unser Refill-System: Weil unsere Technologie seifenfreies, osmotisches Spezialwasser benötigt, generieren wir über den Nachkauf von Reiniger und Ersatztüchern wiederkehrende, margenstarke Umsätze über den gesamten Kunden-Lebenszyklus.

 ----------------------------------------------------------------------------------------

  • Welches konkrete Problem löst ihr und welche Marktlücke habt ihr damit geschlossen?

Wir eröffnen eine völlig neue Produktkategorie: die Haushaltsdrohne.

Während die Branche aktuell von teuren, klobigen humanoiden Robotern träumt, entwickeln wir eine federleichte Lösung von unter 300 Gramm für alle Aufgaben, die schlicht nicht vom Boden aus erledigt werden können.

Der Multi-Milliarden-Dollar-Markt der Haushaltsrobotik - von Rasenmäh- bis Saugrobotern - hat den Boden bisher noch niemals verlassen.

Wir entwickeln nicht nur ein Reinigungssystem. Wir bringen der Haushaltsrobotik das Fliegen bei.

----------------------------------------------------------------------------------------

  • Warum habt ihr euch für die Teilnahme an Die Höhle der Löwen entschieden und welche Aspekte standen dabei im Vordergrund?

Jetzt wird sicher eine hochstrategische Antwort von mir erwartet. 

Aber die Wahrheit ist: Bisher war es in meinem Leben immer so, dass ich ein Produkt entwickelt habe und irgendwann ein Freund oder am Anfang noch mein Vater meinte: „Na, dann geh doch damit zur Firma XY!“

Meistens waren diese Firmen so viel größer als ich, dass ich den Vorschlag nur zögerlich umgesetzt habe – im Nachhinein aber immer froh darüber war.

Diesmal haben mir eben gleich mehrere Freunde gesagt, dass ich zu den Löwen gehen soll. Und da sie in der Vergangenheit immer recht hatten, bin ich dem Vorschlag gefolgt.

 ----------------------------------------------------------------------------------------

  • Welche Form der Unterstützung durch die Investoren bei Die Höhle der Löwen erhofft ihr euch neben dem Kapital am meisten?

Die Löwen sind in Wirklichkeit natürlich Menschen. Interessante Menschen, würde ich sagen. Ich glaube, dass materieller Erfolg und der Mut, so stark in der Öffentlichkeit zu stehen, viel mit einer tiefen Verbundenheit zur Welt zu tun haben.

Gerade bei einem Produkt wie unserem, das seiner Zeit scheinbar so weit voraus ist, braucht es genau diese emotionale Verbindung zu den Menschen, um es überhaupt auf den Markt zu bringen.

Und das fehlt uns „Laborratten“ im Entwicklerstudio meist ein bisschen.

 ----------------------------------------------------------------------------------------

  • Welche nächsten Schritte sind nach eurem Auftritt bei Die Höhle der Löwen geplant und gibt es konkrete Pläne für Wachstum, Skalierung oder neue Entwicklungen?

Dass wir wachsen müssen, haben die letzten Wochen überdeutlich gezeigt. Die Vorbereitung auf die Medienpräsenz hat offengelegt, wie viele Schlüsselpositionen bei uns noch unbesetzt sind.

Wir suchen aktuell also konkret nach Tech- und Marketing-Mitstreitern, die verrückt genug sind, den ganz großen Playern zuvorzukommen und mit uns eine absolute Weltneuheit auf den Markt zu bringen.

Zweitens planen wir eine Kickstarter-Kampagne. Mir ist bewusst, dass Crowdfunding im deutschsprachigen Raum nicht immer das höchste Ansehen genießt – aber für mich steht es für absolute Ehrlichkeit gegenüber den Kunden.

Auf Amazon kannst du dich hinter Sternchenbewertungen verstecken. Im Supermarktregal bleibst du anonym. Auf Kickstarter hingegen stehst du deinen Unterstützern direkt gegenüber. Da kannst dich nicht verstecken.

Für mich persönlich ist das ein gewaltiger Schritt: Auf allen Produkten, die ich bisher entwickelt habe, steht ein anderer Name. Ich habe sogar Geheimhaltungsvereinbarungen (NDAs) unterzeichnet und darf bis heute nicht einmal darüber sprechen, was ich alles entwickelt habe.

Das ist diesmal völlig anders. Jetzt steht mein und unser Name drauf.

 ----------------------------------------------------------------------------------------

  • Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben sich auf eurem bisherigen Gründerweg als besonders wertvoll erwiesen?

Wertvoll ist die Mischung aus zwei Dingen: Tief mit sich selbst verbunden zu sein – und gleichzeitig die Lauscher sperrangelweit für die Welt offen zu halten.

Einen guten Plan, um große Schritte im Leben zu gehen, sehe ich folgendermaßen:

Verlerne, dich selbst zu verraten.

Lerne, Augen zu lesen.

Und dann: Leg FEUER!!!

 ----------------------------------------------------------------------------------------

  • Welche Ratschläge lassen sich aus diesen Erfahrungen leiten, die für andere Gründerinnen und Gründer hilfreich sein könnten?

Wenn du dich selbstständig machen willst, musst du das, was du vorhast, lieben – und zwar bis zum Anschlag. Aber mach dir gleichzeitig klar, dass du es phasenweise hassen wirst – und zwar abgrundtief.

Wenn deine Idee wirklich neu ist, wirst du Einsamkeit zur Lebenskunst erheben müssen. Thomas Alva Edison konnte mit seinen Nachbarn schließlich auch nicht über einen möglichen Blackout philosophieren.

Überprüfe, ob dieser innere Ruf, den du da in dir zu hören glaubst, wirklich laut genug ist, um dich durch die Hölle und wieder zurückzutragen – vielleicht sogar bis in die Höhle der Löwen.

----------------------------------------------------------------------------------------

  • Welches spezifische Problem löst eure Technologie oder Software für eure Firmenkunden und wie messbar ist dieser Vorteil?

Neben unserem B2C-Fokus hat unsere Landestation enormes B2B-Potenzial. Bisherige Bodenstationen für das automatisierte Laden und Steuern von handelsüblichen Drohnen sind reine Industrie-Schwergewichte – mit Preisen ab ca. 20.000 € aufwärts.

Wir schließen diese Lücke und bieten Anbietern von automatisierten Drohnenlösungen im Indoor- und überdachten Bereich eine kostengünstige, hochflexible Alternative, um ihre Drohnen sicher zu landen, zu laden und für den nächsten Einsatz vorzubereiten.

----------------------------------------------------------------------------------------

Was unterscheidet euer Produkt im Supermarktregal oder im Online-Shop optisch und inhaltlich von der Konkurrenz?

Optisch: Neben uns im Regal steht ein klobiges Kompressor-Gerät mit Kabeln. Daneben wir: eine Drohne, die durch deine Wohnung schwebt.

Inhaltlich: Bisherige Fensterputzroboter muss man von Fenster zu Fenster tragen, manuell ansetzen, warten und wieder abnehmen. Bei hohen Fenstern braucht man dafür erst recht wieder eine Leiter.

Zudem fahren sie mit ihren Kunststoffrädern direkt über die zu reinigende Fläche – was oft Schlieren hinterlässt. Und weil sie sich am Glas festsaugen müssen, führen sandige Verschmutzungen schnell zu Kratzern.

Und daneben der Inhalt in der clearBee-Schachtel: Ein System, das völlig selbstständig reinigt, während du bei der Arbeit bist. Ein System, das auf Zuruf abhebt: „Alexa, sage der Drohne, putze das Wohnzimmerfenster.“

„Doch ein gewisser Unterschied im Coolness-Faktor, wie ich finde“, schmunzelt Ronald.

Die Gründer

Zwei Generationen, eine Vision: Ronald & Naveen

Hinter clearBee (Flying4Home) steht ein perfekt eingespieltes Gründer-Duo, das jahrzehntelange Erfahrung in der Produktentwicklung mit der unbändigen Energie moderner Spitzenforschung verbindet:

  • Ronald Lilleg-Staudenherz (Gründer & Inhaber):

Arbeitet seit über 25 Jahren als leidenschaftlicher Produktentwickler. Er ist der kreative Kopf, der aus einer alltäglichen Haushaltskrise den radikalen Geistesblitz einer fliegenden Fensterputzdrohne entwickelte.

  • Naveen Rajan SK (KI & Design):

Brannte ab der ersten Sekunde für das Projekt. Er brachte sich das 3D-Zeichnen selbst bei und verließ mit gerade einmal 18 Jahren seine Heimat, um in Österreich Künstliche Intelligenz zu studieren. Seine Mission: clearBee die nötige Intelligenz einzuhauchen, um völlig autonom durch Wohnräume zu navigieren.

Gemeinsam beweisen sie seit sieben Jahren, dass Durchhaltevermögen, Ingenieurskunst und eine klare Vision jede Bürokratie und sogar die Gesetze der Aerodynamik schlagen können.

Story

Vom Freddie-Mercury-Moment zur weltweiten Innovation

  • 2018 – Der Hausfrieden & Die Utopie:

Weil Ronald die Fähigkeit fehlte, grazil wie Freddie Mercury mit dem Staubsauger durch die Zimmer zu tanzen, fing er an, das Haus zu automatisieren. Was beim Saugroboter klappte, war beim Fensterputzen eine Katastrophe: Man muss bestehende Fensterputzroboter bis heute wie ein Baby von Fenster zu Fenster tragen. Was ist das für ein Smart Home? „Alexa, bitte motiviere mich, meinen Roboter herumzutragen“? "Das ist ja sowas von 1990, dass einem glatt schlecht werden kann!" Ronalds radikale Erkenntnis: Ein Fensterroboter macht nur dann Sinn, wenn er fliegen kann. clearBee wird geboren.

  • Der Markttest & Naveen

Als erfahrener Entwickler testet Ronald die Idee sofort mit einer Fake-Landingpage am echten Markt. Die Resonanz ist riesig – und Naveen findet Ronald auf diese Weise am anderen Ende der Welt. Er bringt sich für die Drohne selbst das 3D-Zeichnen bei und beschließt zwei Jahre danach, komplett nach Österreich zu ziehen. Heute studiert er in Linz Künstliche Intelligenz, um clearBee die notwendige Wohnzimmerintelligenz einzuhauchen.

  • David gegen Goliath:

Natürlich wissen wir, dass wir kein US-amerikanischer oder chinesischer Großkonzern sind, der so eine Weltneuheit normalerweise auf den Markt bringt. Selbst wenn wir es nicht gewusst hätten – es ist uns ohnehin von allen Seiten einhundertmal gesagt worden. Trotzdem – mit unerschütterlichem Glauben an die Vision hat sich das Team für den Weg aus eigener Kraft entschieden. Über sieben Jahre harte Arbeit und 450.000 Euro an Eigenkapital flossen in die Entwicklung von clearBee.
So viel Skin in the Game, dass es brennt und uns weiter brennen lässt.

  • Der Sieg über die Physik:

Erfahrene Drohnenpiloten erklärten das Vorhaben für unmöglich, da die Aerodynamik an Glasscheiben einen Saugeffekt erzeugt, der Drohnen unweigerlich zum Absturz bringt. Zwei Jahre intensive Forschungsarbeit belehrten sie eines Besseren. Physiker versicherten uns, dass eine wohnzimmertaugliche Gewichtsklasse niemals eine echte Putzeinrichtung tragen werden kann. Jetzt, wo wir all diese physikalischen Hürden geknackt haben, konfrontiert man uns plötzlich mit dem berühmten Zitat von George W. Bush: „Das, was ihr da entwickelt habt, ist schließlich keine Raketenwissenschaft.“ Stimmt. Es ist das Ergebnis von sieben Jahren harter Arbeit, schlaflosen Nächten und echter Ingenieurskunst, die das Unmögliche möglich gemacht hat.

  • Heute – Viele Unmöglichkeiten sind Realität:

clearBee navigiert inzwischen völlig autonom zum Fenster, und saugt sich schon lange nicht mehr an die Scheibe. Und jetzt erklärt man uns von der nächsten Seite, dass wir viel zu klein seien, um es damit jemals auf den Markt zu schaffen.

Ja, der nächste Winter kommt bestimmt – und warm anziehen haben wir gelernt. Challenge accepted!

PR-Aufhänger

🛸 Die Geburt der „Haushaltsdrohne“: clearBee begründet eine völlig neue Produktklasse. Während die Tech-Welt von unbezahlbaren humanoiden Robotern träumt, setzt Flying4Home auf fliegende Helfer. Für alle Aufgaben, die nicht vom Boden aus erledigt werden können, sind Drohnen die effizientere und kostengünstigere Alternative – mit deutlich weniger Hardware-Aufwand.

👨‍💻 Der KI-Nachwuchsstar aus Übersee: Wie der hochtalentierte Naveen mit gerade einmal 18 Jahren seine Heimat verließ, um in Linz/Österreich Künstliche Intelligenz zu studieren – nur mit dem Ziel, der clearBee das autonome Fliegen beizubringen.

🎬 Garagen-Startup goes Hollywood: Für unseren kommenden Kickstarter-Film haben wir die eigene Garage in ein professionelles Filmstudio verwandelt. Gedreht wird mit der legendären Sony FX3 Kinokamera.

🚀Der Multimilliarden-Dollar-Markt der Haushaltsrobotik mit all seinen Staubsaugern und Rasenmäher-Robotern hat noch niemals den Boden verlassen. Wir entwickeln nicht nur eine Reinigungsdrohne – wir bringen der Haushaltsrobotik endlich das Fliegen bei.

⚽ Der Schlachtruf „Kamerun!“: Unser interner Motivationsruf, wenn alle sagen: „Das ist unmöglich!“ Inspiriert von der Fußball-WM 1990, als der krasse Underdog Kamerun den Weltmeister Argentinien schlug. Wir sind der Underdog, der all die "Geht-nicht-Sager“ immer wieder eines Besseren belehrt hat.

Hier "unser" Song:

00:00
00:00
Lorem ipsum dolor sit amet consectetur adipiscing elit. Quisque faucibus ex sapien vitae pellentesque sem placerat.

Produkt

Produktdetails
clearBee ist das weltweit erste autonome Drohnensystem, das speziell für die sichere und effiziente Fensterreinigung im privaten Wohnbereich (Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen mit großen Glasflächen) entwickelt wurde.

Das System besteht aus einem patentierten Reinigungsaufsatz für handelsübliche Consumer-Drohnen und einer intelligenten, vollautomatischen Landestation.

  • Abmessungen & Gewicht: Extrem kompakt, optimiert für das exakte Manövrieren in Innenräumen direkt an der Glasscheibe.
  • Kompatibilität: Ab DJI Mini 3 alle Modelle der Mini- und Lito Reihe.

Funktionen
Die Steuerung und Arbeitsweise des Systems ist konsequent auf maximalen Alltagsnutzen und einfachste Handhabung ausgelegt:

  • Autonomer Innenraumbetrieb: Die Drohne navigiert völlig selbstständig von ihrer Station zu den Fenstern im Raum, ohne dass manuelle Steuerung oder Flugerfahrung nötig sind.

  • Clevere Außenreinigung: Um die Außenseite der Scheiben zu säubern, wird das Fenster einfach kurz geöffnet. clearBee putzt die Glasfläche im unmittelbar geschützten Fassadenbereich und fliegt autonom zurück ins Zimmer. Strenge Außen-Fluggesetze werden so legal umgangen.

  • Smart-Home-Integration: Das System startet wahlweise auf einfachen Sprachbefehl „Alexa, sage der Drohne, putze das Wohnzimmerfenster“ oder fliegt vollautomatisch per App-Timer los, wenn niemand zu Hause ist.

Vorteile und Spezifikationen.

  • Sicherheit an erster Stelle: Keine gefährliche Arbeit mehr auf wackeligen Leitern oder riskantes Hinauslehnen aus Fenstern im Obergeschoss.

  • Hardware-Upcycling: Macht ungenutzte, verstaubte Consumer-Drohnen im Handumdrehen zu nützlichen Haushaltshelfern, statt teure Spezial-Hardware neu kaufen zu müssen.

  • Echte Vollautomation: Die dazugehörige Landestation übernimmt das Laden, das physische Ein- und Ausschalten sowie die automatische Versorgung des Systems mit Reinigungsmittel.

Das clearBee Adaptersystem:

Nachhaltiges Upgrade statt teurem Neukauf:

Weltweit verstauben Millionen von DJI Mini 3 und Mini 4 Drohnen in den Schubladen. clearBee haucht diesen bestehenden Systemen neues Leben ein.

Über einen intelligenten, patentierten Spezial-Adapter wird die handelsübliche Consumer-Drohne im Handumdrehen und völlig ohne technischen Umbau in einen autonomen Haushalts-Reinigungsroboter verwandelt.

Volle Kompatibilität ohne Systemeingriff:

Der Adapter nutzt die aerodynamischen Eigenschaften der Drohne optimal aus und lässt sich mit wenigen Handgriffen sicher anbringen. Das gibt Besitzern einer DJI-Drohne die Möglichkeit, ihre vorhandene Hardware für eine völlig neue, smarte Aufgabe im Haushalt einzusetzen – effizient, kostengünstig und ressourcenschonend.

Die clearBee Landestation:

Das Fundament für vollautonome Reinigung

Der Schritt zur echten Haushalts-Automatisierung:

Während beim reinen Adaptersystem die Akkus der Drohne manuell geladen und die Reinigungsrollen händisch mit Flüssigkeit besprüht werden müssen, macht die Landestation das System erst zu einer echten, vollautonomen Smart-Home-Lösung.

Intelligentes Ressourcen- und Powermanagement:

Die Landestation fungiert als vollautomatisches Service-Hub im Wohnraum. Sie übernimmt das selbstständige Aufladen der Drohnen-Akkus, steuert das physische Aus- und Einschalten der Drohne für den nächsten Einsatz und versorgt das Reinigungssystem vollautomatisch mit der exakten Menge an Reinigungsmittel. Erst durch diese Basisstation kann clearBee völlig autark per Timer-Steuerung arbeiten, wenn niemand zu Hause ist.

Das clearBee Komplettpaket: Die All-in-One-Lösung

Maximale Autonomie aus einer Hand:

Für Kunden, die noch keine kompatible Consumer-Drohne besitzen, bündelt clearBee alle Innovationen in einem startbereiten Gesamtsystem. Das Komplettpaket liefert die Drohne, das patentierte Adaptersystem sowie die vollautomatische Landestation in einer einzigen Box. Damit richtet sich clearBee an technikbegeisterte Smart-Home-Nutzer, die von Tag eins an auf eine lückenlose und vollautonome Reinigungsroutine setzen möchten.

Die App

Das intelligente Gehirn im Wohnzimmer

Für die Funktion des Systems ist keinerlei Flugerfahrung oder ein Drohnenführerschein nötig.

Die Steuerung ist vollständig in das moderne Smart Home integriert und erfolgt kinderleicht per Smartphone oder auf einfachen Sprachbefehl.

Über die intuitive App zeigen Sie der Drohne beim ersten Start einmalig den Weg von der Landestation zum Fenster.

Hat das System diese Strecke und die Glasflächen einmal erfasst, reinigt clearBee die Fenster in Zukunft vollkommen autonom – auf Knopfdruck oder vollautomatisch per Timer, wenn niemand zu Hause ist.

Über die intuitive Benutzeroberfläche navigieren Sie das System mit einfachen, Tastendrücken (Vorwärts, Rückwärts, Links, Rechts) ein einziges Mal Schritt für Schritt durch den Raum.

In diesem Fenster können Sie Reinigungsaufgaben jederzeit manuell starten – beispielsweise um das Wohnzimmerfenster direkt auf Knopfdruck zu reinigen, ganz ohne Alexa-Sprachbefehl.

Die clearBee-App ist für iOS und Android verfügbar und steht bereits in den jeweiligen App Stores zum Download bereit.

Social Wall

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen unserer Entwicklung: Von aktuellen Testflügen über den Umbau unserer Garage für den Kickstarter-Dreh bis hin zu Updates auf unserem Weg zum Marktstart. Begleiten Sie uns hautnah auf unseren Kanälen. Zumindest für die Zukunft haben wir uns vorgenommen, diese Kanäle regelmäßig zu bedienen.

Zitate

Nur die Dinge, an denen du dir die Hände und das Herz verbrannt hast, wirst du eines Tages schätzen können.

© Ronald Lilleg-Staudenherz